Wissenswertes

Zum Thema Umsetzung von Musik auf dem Klavier

Die „Motorische Falle“ Die Bedeutung der automatisierten Bewegungen wird in der Klavierpädagogik immer wieder überbewertet.

Jeder kennt es irgendwie: man spielt (eher gesagt, es spielt) und plötzlich reißt einem der Faden ab und man weiß nichts mehr. Es sind die automatisierten Bewegungen, über die man die Kontrolle verloren hat, längst bevor diese Ausfälle eintreten. Die automatisierten Bewegungen werden in der Klavierpädagogik allzuoft überbeansprucht und ihre negative Wirkung unterschätzt. Sie sind Segen und Fluch zugleich, denn es ist in der Tat so, dass jede Bewegung von Gehirn gescannt wird. Wird sie nun als wiederkehrende Bewegung analysiert, wird sie fortan aus einem anderen Steuerungssystem heraus gesteuert, eines zu dem uns der bewusste Zugang – je nach Grad der Automatisierung – komplett fehlt. Bei manchen Schülern, die ich bekomme, hat die Automatisierung der Bewegungen derartige Ausmaße angenommen, dass sie weder wahrnehmen, was sie spielen, noch ein einmal gestartetes Bewegungsprogramm anhalten können, geschweige es denn zu gestalten oder gar zu korrigieren. Dieses Phänomen nenne ich „Die Motorische Falle“. Wer hierin steckt und erkennt es nicht, steckt hoffnungslos in der Sackgasse. Er kann ein Leben lang weiterüben wie bisher, aber er wird nichts bewirken.

Doch es gibt Mechanismen, mit denen man die „Motorische Falle“ überwinden kann.

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Zum Thema Klavierunterricht.

Greifbewegungen werden im Gehirn geplant.

Siehe hierzu: Interessante Phänomene der Bewegungssteuerung

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Zum Thema Gedächtnisleistung.

Die Gedächtnisleistung und wenn sie nachlässt ist nicht immer genetisch determiniert sondern oft auch hausgemacht.

Siehe hierzu auf der Seite „Gedächtnisleistung…“