Unterricht

Klavierunterricht für Kinder und Fortgeschrittene, Klavierunterricht für BlindeMein Motto für den Klavierunterricht…

…..ist ganz einfach und lautet: jeden Schüler nach seinen individuellen Möglichkeiten und seiner Begabung zu fördern und diese voll auszuschöpfen. Meine Schülerklientel reicht vom Anfänger bis zum Musiker, vom Lernbehinderten bis zum Hochbegabten, vom Vorschul- bis zum reifen Erwachsenenalter. Ich bringe für jede Leistungsgruppe das gleiche Engagement ein. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt z. Z. in der Erprobung von Verfahren zur Ausbildung der senso-motorischen Fähigkeiten bei Blinden. Klavierunterricht erteile ich nur im Einzelunterricht. Einzelheiten meines Unterrichtskonzeptes, sowie Möglichkeiten der individuellen Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen in Musiktheorie und Gehörbildung, können Sie in nebenstehenden Seiten nachlesen. Für einen guten Klavierunterricht sollte der Schüler die Bereitschaft mitbringen, sich auf die bestmöglichen Lernstrategien und Übetechniken einzulassen.

Welches Rezept habe ich, um so verschiedene Leistungsgruppen individuell zu fördern?

Als Instrumentalpädagoge bin ich herausgefordert, das Spiel eines Schülers genau zu analysieren, d.h., dass ich mir ein Bild von den neuronalen Vorgängen beim Spiel des Schülers mache, die Bewegungsabläufe der Hände und Finger beobachte, ihn über neuronale- und physische Prozesse beim Musizieren aufkläre (oder ihn dafür sensibel mache), um ihm schließlich Anweisungen zu geben, die ihn auf dem kürzesten Weg zum Entfalten seiner individuellen Begabung befähigen.
Es ist kein Geheimnis, dass oftmals gute Pianisten nicht in der Lage sind, ihr Können anderen zu vermitteln, weil sie aufgrund ihrer eigenen außerordentlichen Begabungen und guter Lehrer, die diese im frühen Kindesalter in die richtigen Bahnen lenkten, keine Vorstellung davon erwerben konnten, warum ihre Anweisungen bei vielen Schülern nicht greifen. Auf der anderen Seite trifft man weit verbreitet auf „Nur-Pädagogen“, denen die wichtigen Erfahrungen im Konzertsaal fehlen. Ich habe mein intensives Klavierstudium erst mit fortgeschrittenem Alter begonnen und greife daher auf einen bewusst erworbenen Erfahrungsschatz und einen daraus gewachsenen Ideenreichtum zurück. Er reicht vom Erlernen der Noten bis zum künstlerischen Vortrag im Konzertsaal. Dazu sind meine Lerntechniken über viele Jahre an Schülern unterschiedlicher Begabungsgrade erprobt und werden von mir ständig weiterentwickelt. Natürlich greife ich auch auf traditionelle Lern- und Übetechniken zu, die sich über Generationen bewährt haben, doch sicher entgeht niemandem, dass ein Schüler heute in seinem Lernverhalten und in seiner Motivationsstruktur nicht mit einem Schüler von vor fünfzig Jahren vergleichbar ist. Und so müssen sich auch die Lernverfahren anpassen, wenn sie erfolgreich sein sollen, was so manche frühere Methode auf den Prüfstand stellt und neu bewertet.

Mein Lehransatz ist immer ein ökonomischer, was bedeutet, dass ich das gesteckte Ziel mit dem kleinstmöglichen, aber effizienten Einsatz zu erreichen anstrebe. Dazu ist es erforderlich, dass ein Schüler meine Anweisungen konzentriert und diszipliniert ausführt. Ich verstehe den Unterricht aber auch als ein Miteinander von Schüler und Lehrer, das vor allem Spaß machen soll. In der Regel beende ich keine Klavierstunde, in der ein Schüler nicht mindestens einmal gelacht hat. Mit Klavierunterricht sollte sich niemand bestrafen! Die Unterrichtsziele, das Lerntempo sowie die Möglichkeiten, Ziele zu erreichen, stecke ich gemeinsam mit dem Schüler ab. Im Wesentlichen setze ich auf die Motivation des Schülers und unterstütze sie. Dient der Unterricht der Vorbereitung auf eine Aufnahmeprüfung oder auf andere Bewertungsspiele, so werden allerdings die Unterrichtsinhalte sowie die verwendete Literatur ausschließlich von mir vorgegeben und richten sich nach den jeweiligen Anforderungen. Der Unterricht findet i. d. R. beim Schüler zu Hause statt. Das erlaubt mir zum einen, meinen Wirkungsradius über zwei Landkreise auszudehnen, bei einem deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck, und es gibt mir zum anderen Einblick in die Arbeitsbedingungen des Schülers, in die unterschiedlichen Bedingungen in der Stadt und auf dem Land, sowie in die Möglichkeiten, die das jeweilige Instrument eines Schüers bietet. – – Siehe hierzu auch: „Mein Verständnis von Klavierunterricht“